Wandschonende Demontage der alten Fenster, um mögliches Verputzen zu vermeiden.
Sauberkeit ist bei uns sehr groß geschrieben. Um Ihren Fußboden, egal ob Parkett, Laminat, Fließen oder Teppich zu schützen, werden Schutzmatten ausgelegt.
Die Energie-Einsparverordnung vom 16.November 2001 (überarbeitet
November 2004) trat am 01. Februar 2002 in Kraft. Sie löste die
bestehende Wärmeschutzverordnung 1995 und die Heizanlagenverordnung von
1998 ab. In der Energie-Einsparverordnung ist nicht mehr der
Heizwärmebedarf, sondern der Pimärenergiebedarf, der für Heizung,
Belüftung und die Trinkwassererwärmung in einem Gebäude erforderlich
ist, geregelt. Damit bietet die Energieeinsparverordnung den neuen
Ansatz, die Gebäudehülle und Heizanlagentechnik gemeinsam zu planen.
Berechnungsgrundlage sind die Normen DIN V 4108 Teil 6 für den
Heizwärmebedarf und DIN V 4701 Teil 10 für die Berechnung der
Heizanlagentechnik. Je besser die Gebäudehülle ( Fenster,
Fensteranschlüsse. Gläser, Fassadendämmung ) desto niedriger der
Energieverbrauch des Gebäudes. Nun haben wir seit dem 01. Oktober 2007 bereits die dritte Novellierung. Die EnEV soll dazu beitragen, dass jeder Einzelne Kosten sparen kann, der Wohnwert gesteigert und die Umwelt geschont wird. Mit
der derzeit gültigen Fassung der EnEV wird nun die schrittweise
Einführung eines Energieausweises geregelt. Künftig müssen Eigentümer
und Vermieter von Wohngebäuden bei Vermietung oder Verkauf einen
Energieausweis vorlegen. Mit der Einführung des Energiepasses fordert der Gesetzgeber eine
ausführliche Dokumentation über den energetischen Zustand eines
Gebäudes. Der Pass beschreibt den aktuellen Zustand eines Gebäudes
und zeigt mögliche energetische Sanierungsmaßnahmen von der richtigen
Abdichtung der Fenster bis zum Einbau einer effizienteren
Heizungsanlage auf. In Verbindung mit dem Einbau oder der
Erneuerung von Fenstern ist die Anschlußausbildung zum Mauerwerk
wichtiger denn je. Eine fachgerechte Anschlußausbildung trägt zur
Verbesserung der Energie-Effizienzklasse bei und verringert den
Energiebedarf eines Gebäudes.
Gültigkeitsbereich des Energieausweises nach der EnEV 2007
heutiger Wohnbau - gültig seit 01.10.2007
Wohngebäude die früher als oder in 1995 erstellt wurden - gültig ab 01.07.2008
Wohngebäude die zwischen 1966 und 1977 erstellt wurden - gültig ab 01.01.2009
Wohngebäude die nach 1978 erstellt wurden - gültig ab 01.01.2009
Nicht - Wohngebäude - gültig ab 01.07.2009
Von
der Bundesregierung ist eine weitere Verschärfung der momentan gültigen
EnEV 2007 innerhalb der nächsten 3 Jahre bereits vorgesehen. Dabei ist
das Ziel, den Primärverbrauch von Energie in Gebäuden um weiter 30 % zu
senken.Bauphysik heute
Aufgrund der neuen Anforderungen der EnEV zum Zwecke der Energie-Einsparung müssen Gebäude dichter gebaut werden. Jedoch
kann dadurch kein ausreichender Luftaustausch stattfinden. So erhöht
sich die Luftfeuchtigkeit im Gebäude und es fällt mehr Tauwasser an. In
einem 4 Personenhaushalt z.B. fallen täglich ca. 14 Liter Feuchtigkeit
im Gebäude an. Durch den Tauwasserausfall dringt Feuchtigkeit in die Fensterfuge. Die
Folgen: Schimmelbildung, Schäden an Fenster und Mauerwerk, Beschädigung
der Fuge und damit Verschlechterung der Dämm / Schallwirkung.
Folgekosten einer falschen Fenstermontage können schnell 10.000,00 € und
mehr verursachen. Deshalb informieren Sie sich vorher genau, welche
Leistungen der Montagebetrieb erbringt. Stichwort hier ist die RAL
Montage, dies ist Stand der Technik und muß so in der Praxis umgesetzt
werden. Immer innen dichter als aussen, sollte Feuchtigkeit in die
Fensterfuge eindringen, kann sie so wieder nach aussen abdiffunieren.
Innen dampfdiffusionsdicht, aussen dampfdiffusionsoffen. Diese Ausführung verursacht zwar Mehrkosten, gewährleistet aber eine dauerhafte Funktion der Dämmebene.
Fenstermontage heute
Bei der Planung und Ausführung muss unbedingt beachtet werden, dass
die Trennung von Raum- und Außenklima umlaufend und dauerhaft
dampfdiffusionsdichter ist als der Wetterschutz aussen. Das eintreten
von Raumfeuchte in die Fensterfuge muss verhindert werden bzw.
eintretende Feuchte muss kontrolliert nach aussen entweichen können.
Die Demontage im Altbau
Bestandsfenster
werden durch Säbelsägen und Diamantfugensägen ohne Beschädigung der
Leibung entfernt. Hierbei bleiben der innere und äussere Putz,
Wandfliesen sowie vorhandenen Fensterbänke unbeschädigt. Nachdem die
alten Rahmen von den Wandbefestigungen gelöst wurden, werden diese in
handliche Einzelstücke zersägt und aus der Wand entfernt. Altes
Dämmmaterial wird ebenfalls komplett aus der Wand entfernt. Nach dem
säubern des Arbeitsbereiches kann die Montage der neuen Fenster
beginnen.
Die Montage im Altbau
Die Fenster werden
lot- und fluchtgerecht montiert. Im Gegensatz zum Neubau ist die Lage
der Fenster meist durch die Lage der vorhandenen Fenster vorgegeben.
Bestehende Rollladensysteme geben ebenfalls eine Lage des Fensters in
der Leibung vor. Die Abdichtung gestaltet sich im Altbau nicht so
flexibel wie im Neubau. Um im Altbau eine hochwertige Folienabdichtung
innen bzw. aussen ausführen zu können, müssen Teile des Putzes entfernt
werden um die Folien auf dem Rohmauerwerk befestigen zu können. Dies
ist selten im Sinne der Bewohner. Daher wird im Altbau zumeist innen
wie aussen dauerelastisch abgedichtet.
Die Montage im Neubau
Die
Fenster werden lot- und fluchtgerecht montiert. Die Abstände der
Befestigungspunkte zum Mauerwerk sind definiert und richten sich nach
dem verwendeten Fenstersystem (Holz-, Kunststoff oder
Aluminiumfenster). Im Neubau sind unterschiedliche Montagearten bzw.
Befestigungssysteme möglich. Auch die Lage des Fensters innerhalb der
Leibung kann im Sinne der EnEV optimiert werden. Die
dampfdiffusionsdichte Abdichtung innen wird in der Regel mittels
dampfdiffusionsdichten Folien ausgeführt. Die meisten Folien sind für
Folgegewerke wie z.B. Gipser als Träger verwendbar.
Die Entsorgung der Altfenster
Wir
arbeiten seit Jahrzehnten ausschließlich mit zertifizierten
Entsorgungsfachbetrieben zusammen. Diese Unternehmen sind mit dem PÜG
Siegel ausgezeichnet und Mitglied in der Bundesvereinigung Deutscher
Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V., somit ist ein
umweltgerechtes Entsorgen und Recyceln gewährleistet.
Abdichtung im allgemeinen
Für die 3 Montageebenen "innen", "mitte" und "außen" gelten grundsätzlich folgende Maßgaben:
Die innere Abdichtung trennt Raum- und Außenklima und muss dampfdiffusionsdicht ausgeführt sein.
Die mittlere Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Hauswand muss vollständig mit wärmedämmendem Material ausgefüllt werden.
Die
äußere Abdichtung dient als Wetterschutzebene und ist dauerhaft
schlagregendicht und gleichzeitig dampfdiffusionsoffen auszuführen
Die Abdichtung gegen Raumfeuchtigkeit ist grundsätzlich auf der Raumseite anzuordnen.
Erfahrungsgemäß
müssen Fenstermonteure für den Austausch der Fenster auf alle
erdenklichen Einbausituationen vorbereitet sein, d.h. entsprechendes
Dichtmaterial muß im Fahrzeug oder im Lager in ausreichender Menge
vorhanden sein.
Nur Betriebe die sich auf die Fenstermontage
spezialisiert haben, verfügen erfahrungsgemäß über ein reichhaltiges
Sortiment an Abdichtungsprodukten auf Lager um die jeweilige
Einbausituation nach Stand der Technik abzudichten.
Fazit:
Moderne Fenstersysteme sind heutzutage High Tech Produkte, Ihr
Dämmverhalten hängt entscheident von der fachgerechten Montage ab.
Diese bekommen Sie von uns - immer.
Das beste Fenster nützt Ihnen wenig, wenn es falsch montiert ist !!!!!